Dr. Stefan Fulst-Blei: „Dauerhaft angelegter Schulverbund macht schlichtweg keinen Sinn“

Veröffentlicht am 19.12.2017 in Pressemitteilungen

Die neue Regelung zu den Schulverbünden macht SPD-Fraktionsvize Dr. Stefan Fulst-Blei stutzig, ob die CDU das Konzept der Gemeinschaftsschule verstanden hat. „Da an der Gemeinschaftsschule auf allen Lernniveaus gelernt werden kann, macht ein dauerhaft angelegter Schulverbund schlichtweg keinen Sinn. Statt sich zu ergänzen, konkurrieren die Schulen um dieselbe Schülerschaft“, kritisiert der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Es sei daher geradezu zynisch, dass die Landesregierung mit Blick auf die Schulverbünde von einer Gleichstellung der Gemeinschaftsschulen spricht.

„Wie im Klassenzimmer nicht jedes Kind mit dem gleichen Frontalunterricht gefördert werden kann, dürfen wir auch die verschiedenen Schularten nicht einfach in einen Topf werfen“, mahnt Fulst-Blei. Mit der geplanten Gesetzesänderung würde die Idee der Schulverbünde ad absurdum geführt, weil die regionale Schulentwicklung so untergraben wird. „In den Kommunen müssen Schulstandorte nachhaltig weiterentwickelt und nicht ein Provisorium nach dem anderen geschaffen werden“, fordert der SPD-Fraktionsvize.

 

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