Parteitag: SPD spricht von „Begeisterung“ für Kandidaten

Veröffentlicht am 17.04.2013 in Presseecho

Genossen stehen hinter Steinbrück

"Wir haben beim Parteitag in Augsburg erlebt, dass die SPD voll hinter ihrem Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück steht." Für den Mannheimer SPD-Kreisvorsitzenden Wolfgang Katzmarek ist das nicht nur eine Floskel. "Im Vorfeld wurden da ja durchaus Zweifel geäußert. Aber nein, wir haben am Sonntag wirklich große Geschlossenheit gezeigt", sagte er gestern unserer Zeitung nach seiner Rückkehr aus Augsburg.

"Da herrschte tatsächlich eine ganz ungekünstelte Begeisterung auf dem Bundesparteitag", berichtet auch EU-Parlamentarier Peter Simon. Und Mannheims Kandidat und Bundestagsabgeordneter Stefan Rebmann ergänzt: "Auch ich war von Steinbrücks Rede wirklich sehr beeindruckt, seine Aussagen waren klar und nachvollziehbar - eine deutliche Positionierung für mehr soziale Gerechtigkeit." Wolfgang Katzmarek weilte am Wochenende als Gast des Parteitags in Augsburg, als Delegierte waren seine Frau Gabriele - für den Wahlkreis Baden-Baden/Rastatt, für den die Stadträtin kandidiert - sowie Peter Simon und Stefan Rebmann vor Ort.
Starke Tradition in Mannheim
Mit "großer Zufriedenheit" seien die Mannheimer aus Augsburg zurückgekehrt, so Wolfgang Katzmarek. Die soziale Orientierung der SPD stehe nun wieder deutlich im Mittelpunkt - und gerade das habe in der Mannheimer SPD starke Tradition. "Diese Programmatik, die uns in den vergangenen Jahren etwas verrutscht ist, finden wir sehr gut, ohne dabei die Wirtschaftspolitik und den Leistungsgedanken auszuklammern", betont der ehemalige Betriebsratsvorsitzende von Roche Diagnostics. "Es geht Steinbrück bestimmt nicht darum, Reiche gegen weniger Reiche auszuspielen, sondern um einen funktionierenden Ausgleich", erklärt auch Stefan Rebmann.
"Steinbrück ist, wie er ist - und ganz sicher kein langweiliger Kanzlerkandidat", blickt Katzmarek nun auf die kommenden fünf Wahlkampfmonate bis zum 22. September. Peter Simon ist nach Augsburg "vom Kampfeswillen meiner Partei und des Kandidaten überzeugt". Selbstbewusst lasse sich die SPD da auch nicht von schlechten Umfrageergebnissen beeindrucken. tan
© Mannheimer Morgen, Dienstag, 16.04.2013

 

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